Berliner Hebammenverband e.V.
Aktuelles

Aktuelles.


Mein Körper - Meine Verantwortung - Meine Entscheidung

Am 19. September 2015 wird vor dem Bundeskanzleramt in Berlin erneut ein sogenannter "Marsch für das Leben" beginnen.
Extremistisch-religiöse Gegner_innen des Rechts auf sexuelle Selbstbestimmung fordern dabei das vollständige Verbot und eine Bestrafung aller Schwangerschaftsabbrüche - nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Allen Mädchen und Frauen soll damit das Recht auf Selbstbestimmung über ihr Leben und ihren Körper genommen werden.
Wir sind überzeugt: Es ist an der Zeit, diesem reaktionären Aufmarsch entgegenzutreten und den wachsenden politischen und gesellschaftlichen Einfluss von religiösen Fundamentalist_innen zu stoppen.

Mehr unter http://www.sexuelle-selbstbestimmung.de/


Internationaler Hebammentag 2015
"Geboren mit der Hilfe meiner Hebamme"

Tausend Dank den vielen (werdenden) Kolleg_innen, Eltern und Unterstützer_innen, die am 5.Mai auf dem Reuterplatz dabei waren!!!


Neuer Vorstand des Berliner Hebammenverbandes

Auf der letzten Mitgliederversammlung am 13.März 2015 hat der Berliner Hebammenverband einen neuen Vorstand gewählt.
Erste Vorsitzende ist für eine weitere Amtszeit Susanna Rinne-Wolf. An ihrer Seite und neu ins Amt der Zweiten Vorsitzenden gewählt wurde Simone Logar. Erste Schatzmeisterin ist Angela Berkheim-Kotzurek und ganz neu im Vorstand übernimmt Julia Petzold das Amt der Ersten Schriftführerin. Auch neu dabei ist auch Susanna Pozzuto als Fortbildungsbeauftragte. Den Posten der Stellvertretenden Schatzmeisterin übernimmt Regina Roser-Schwanke und den der Stellvertretenden Schriftführerin übernimmt Beata Britzke.
Wir freuen uns sehr, dass damit auch weiterhin alle Posten besetzt sind und wir mit einem so bunten und vielfältigen Vorstandsteam in die kommenden Jahre und Herausforderungen starten!
Herzlichen Glückwunsch an alle alten und neuen Vorstandsmitglieder und herzlichen Dank für das Engagement für den Berufsstand und alle Hebammen!

Susanna Rinne-Wolf für den Vorstand des BHV

Neuer Vorstand


Verabschiedung und Dank

Ganz herzlich möchten wir uns bei den beiden Kolleginnen bedanken, deren Amtszeiten mit den Wahlen zu Ende gegangen sind!

Jitka Nickel hat das Amt der Zweiten Vorsitzenden nach 6 Jahren niedergelegt und wird im Vorstand ehrlich fehlen! Mir persönlich hat Jitka den Einstieg in das Amt der 1.Vorsitzenden enorm erleichtert und ihre schier unermüdliche Energie und ihre klare und strukturierte Sicht auf auch komplexe Sachverhalte und Themen haben das Vorstandsteam immer in besonderem Maße bereichert! Vielen, vielen Dank für Alles, liebe Jitka!

Birgit Rotter hat 8 Jahre lang als Erste Schatzmeisterin immer den Überblick behalten, die Finanzen des Verbandes gewissenhaft verwaltet und sich in allen Belangen im Vorstand immer engagiert und aktiv eingebracht. Tausend Dank dafür, liebe Birgit, für Deine tolle Arbeit und die lange Zeit, die Du im Vorstand des BHV tätig warst!

Susanna Rinne-Wolf für den Vorstand des BHV

alter Vorstand


Pressemitteilung: Krankenkassen unterlaufen Willen des Gesetzgebers

Freie Wahl des Geburtsortes soll künftig massiv eingeschränkt sein
Berlin, 20.02.2015

Die gesetzlichen Krankenkassen fordern in den aktuellen Verhandlungen mit den Hebammenverbänden Ausschlusskriterien für Hausgeburten und verweigern Frauen die Bezahlung der Hausgeburt, sobald diese vorliegen. Diese Ausschlusskriterien sind bisher nicht wissenschaftlich belegt.

Die vollständige Pressemitteilung des Deutschen Hebammenverbandes e.V. finden Sie >>hier.


Pressemitteilung „Wir brauchen unsere Hebammen!“

Kampagnenstart 9.12.2014

Unterstützerinnen und Unterstützer zeigen mit dem Hebammenverband vor dem Bundeskanzleramt Gesicht Die Hebammen in Deutschland stehen weiterhin vor großen Herausforderungen: Die Situation in Kliniken verschlechtert sich zunehmend für Hebammen. Immer mehr Kliniken schließen die Geburtshilfe. Eine langfristig tragfähige Lösung der Haft­pflichtproblematik steht derzeit noch aus. Die wohnortnahe Versorgung mit Hebammenhilfe für jede Frau und Familie ist damit gefährdet. Der Hebammenverband hat deshalb heute eine Kampagne gestartet, die aufzeigt, was Hebammen leisten und unter welchen Arbeitsbedingungen sie dies tun.

Lesen Sie >>hier die vollständige Pressemitteilung.


Zeigen Sie Ihr Gesicht der Bundeskanzlerin

3.12.2014

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, liebe Eltern und Großeltern, liebe Interessierte, liebe Kolleginnen, jetzt ist es soweit: Wir starten unsere Kampagne am 9. Dezember unter www.unsere-hebammen.de. Viele von Ihnen haben sich bereits spontan bereit erklärt, die Gesichter unserer neuen Kampagne zu sein und damit zu sagen: „Wir brauchen unsere Hebammen!“

Am 9. Dezember um 13:30 Uhr treffen wir uns vor dem Bundeskanzleramt und machen deutlich: Wir sind geboren mit der Hilfe unserer Hebammen. Wir wollen, dass das auch in Zukunft so bleibt!

Hier finden Sie den vollständigen  Aufruf als pdf.


03.11.2014

Landestagung 2014 des Berliner Hebammenverbandes "Hebammenhandwerk"

Das Grußwort von Gesudheitssenator Mario Czaja bei der Eröffnung, spannende und unterhaltsame Vorträge und Workshops sowie der Rahmen, den die schönen Räume der Kalkscheune und das umfangreiche Catering boten, machten diese Landestagung zu einem vollen Erfolg!

Mit einer Teilnehmerinnenzahl von mehr als 180 Kolleginnen war die diesjährige Landestagung wohl die bisher am besten besuchte in der Geschichte des Berliner Hebammenverbandes.

Wir freuen uns, dass so viel Kolleginnen teilgenommen haben und hoffen Sie sind auch beim nächsten mal wieder mit dabei!


21.10.2014

Premiere des Lehrfilms "Guter Start in die Familie"

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen lädt herzlich ein zur Premiere des Lehrfilms „Guter Start in die Familie“ - am 22.10.2014, 15-18 Uhr

Wir möchten Sie gerne auf die Filmpremiere des Lehr- und Weiterbildungsfilmes: "Guter Start in die Familie - Frühe Hilfen verstehen und verwirklichen" hinweisen.
Diese wird am Mittwoch, den 22.10.2014 von 15.00 - 18.00 Uhr mit einem kleinen Empfang vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen im Babylon Kino in Berlin Mitte stattfinden.

Der Film richten sich an alle Fachkräfte in den Frühen Hilfen sowie an Interessierte. Wie kann ich Eltern während der Schwangerschaft, in der Geburtsklinik und im häuslichen Alltag stärken? Woran erkenne ich Hilfebedarf und wie spreche ich die Eltern feinfühlig darauf an? Wie gelingt interdisziplinäre Zusammenarbeit zum Wohle der Familie? An diesen Fragen orientiert sich der Film „Guter Start in die Familie“. Er bietet anhand von Beobachtungen und Interviews einen Einblick in den praktischen Alltag von Fachkräften. Dadurch werden vielfache Anregungen sichtbar: Wie Eltern im Umfeld der Geburt und in der ersten Zeit mit ihrem Kind unterstützt und feinfühlig und respektvoll angesprochen werden können.

Die Filmemacherinnen Anja Hansmann und Susanne Richter, die Projektleiterin Prof. Dr. Ute Thyen sowie die Leiterin des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen Mechthild Paul und zahlreiche Mitwirkende sind anwesend. Die Veranstaltung wird gefilmt.

Wir würden uns sehr freuen, Sie zur Premiere begrüßen zu dürfen.

Datum: 22.10.2014
Zeit: 15.00 - 18.00 Uhr

Ort: Kino Babylon
Berlin Rosa-Luxemburg-Str. 30
10178 Berlin

Wenn Sie an der Premiere teilnehmen möchten, würden wir Sie bitten, sich hierfür schnellstmöglich bei Frau Gordana Marijan (NZFH) per email/ Fax anzumelden.

Gordana Marijan
Tel.: 0221 - 8992-273
Fax: 0221 - 8992-302
E-Mail: gordana.marijan@nzfh.de

>>Hier die Einladung zur Filmpremiere.


02.10.2014

Fachtag des Berliner Hebammenverbandes für werdende Hebammen am 29.10.2014

Wir freuen uns, dass aus alles Hebammenschulen Berlins so viele werdende Hebammen da waren! Der Tag mit Euch hat uns großen Spaß gemacht und wir freuen uns auf's nächste Mal!


10.10.2014

"Die Zukunft der Geburtshilfe in Deutschland"

Ein Filmprojekt von Roland Wirzbinna

Das Thema Geburt sei für ihn eine Herzensangelegenheit, sagt der Filmemacher Roland Wirzbinna. Im Juni diesen Jahres hat er deshalb zu einer Podiumsdiskussion über die aktuelle Situation der Hebammen in Deutschland in Berlin Neukölln eingeladen. Ausschnitte daraus sind nun in einem Dokumentarfilm zu sehen.



Wieso ist es zu einer solch massiven Zuspitzung der Haft­pflichtproblematik für freiberufliche Hebammen gekommen? Sind tatsächlich nur diese betroffen? Was bedeuten die aktuellen Probleme für die Geburtshilfe insgesamt? Was sollte die Politik tun und warum ist das Thema überhaupt für die Gesellschaft relevant? Um diesen Fragen kreiste die lebhafte Diskussion mit Dr. Christine Bruhn (Geschäftsführerin Geburtshaus Charlottenburg), Prof. Dr. med. Abou-Dakn (Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, St. Joseph Krankenhaus Berlin), Katharina Jeschke (Präsidiumsmitglied und Beirätin für den freiberuflichen Bereich im DHV), Heinrike Pfohl (Dipl.-Pädagogin Kaiserschnittstelle Hannover), Julia Richter (Schauspielerin) und Kordula Schulz- Asche (MdB, Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen).

Unterstützt wurde das Projekt vom Berliner Hebammenverband, dem Deutschen Hebammenverband, dem Staude Verlag, Hoppediz® und Theraline.
Roland Wirzbinna ist vielen Hebammen durch sein Erstlingswerk "Ozean der Emotionen – Geburtsmomente" bekannt. Diesen Film verwirklichte er 2010 gemeinsam mit seiner Frau Katharina Wirzbinna. Er lief 2012 in den Kinos und liegt bereits in den Universitäten als Lehrfilm für die Hebammenausbildung in Deutschland und der Schweiz vor. Dieser Dokumentarfilm handelt von Geburten ohne sie zu zeigen: Die Protagonistinnen beschreiben eindrucksvoll und emotional ihre Geburtserlebnisse. Das Video zur Podiumsdiskussion beginnt mit einem Trailer zu diesem Film.

Weitere Informationen:
Webseite von Roland Wirzbinna

>>Hier finden Sie des Weiteren ein Interview mit dem Präsidiumsmitglied und Beirätin für den freiberuflichen Bereich im DHV Katharina Jeschke nach der Podiumsdiskussion.


21.06.2014

ACHTUNG! Aus organisatorischen Gründen hat sich der Veranstaltungsort geändert!

Die Podiumsdiskussion findet nicht wie geplant im Technikmuseum statt!

Die Podiumsdiskussion findet jetzt im Heimathafen Saalbau Neukölln statt:
Heimathafen Saalbau Neukölln http://www.heimathafen-neukoelln.deOrt: 
Kultur & Veranstaltungs GmbH 
Karl-Marx-Str. 141
12043 Berlin

Einlass: 19:00 Uhr
Zeit: 19:30 bis 21:00 hr

 


18.06.2014

Podiumsdiskussion in Berlin über die Zukunft der Geburtshilfe

Der Deutsche Hebammenverband e.V. und der Filmemacher Roland Wirzbinna laden am 23. Juni 2014 ein zu einer Podiumsdiskussion im Technikmuseum Berlin. Hochkarätige Gäste informieren und diskutieren dort von19:30 Uhr bis 21 Uhr über die aktuelle Situation der Hebammen in Deutschland.

Roland Wirzbinna wird Ausschnitte aus der Diskussion für einen Dokumentarfilm nutzen. Mit dem Thema vertraut ist der Filmemacher durch das Projekt "Ozean der Emotionen". In diesem Film, den Wirzbinna zusammen mit seiner Frau Katharina gemacht hat, schildern Frauen, Familien, Mütter und Väter ihre ganz persönlichen Geburtsmomente und ihr Wahrnehmen von Schwangerschaft und Elternschaft.Im Technikmuseum diskutieren am 23. Juni folgende Gäste (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Prof. Dr. med. Abou Dakn (Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, St Joseph Krankenhaus Berlin)
  • Dr. Christine Bruhn (Geschäftsführerin Geburtshaus Charlottenburg)
  • Katharina Jeschke (Präsidiumsmitglied und Beirätin für den freiberuflichen Bereich (DHV)
  • Heirike Pfohl ( Dipl. Pädagogin Kaiserschnittstelle Hannover, aus dem Dokumentarfilm Ozean der Emotionen - Geburtsmomente)
  • Julia Richter (Schaupielerin Film, Fernsehen und Theater, angefragt)

Elisabeth Scharfenberg (MdB Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen)
Es gibt Platz für 100 Zuschauer und Zuschauerinnen. Die verbindliche Reservierung kostet pro Person 10 Euro. Wer möchte kann und darf auch etwas mehr spenden, denn es kommt dem Projekt zugute.
Das Projekt wird vom Berliner Hebammenverband mit finanziellen und fachlichen Ressourcen unterstützt.Reservierungen bitte unter: info(at)mahakaro.de
>>Hier finden Sie den Trailer Podiumsdiskussion Berlin. Weitere Informationen erhalten Sie bei Mahakaro.


05.06.2014

Pressemitteilung: Erster Schritt zur Sicherung der Hebammenhilfe

Regelungen zum Sicherstellungszuschlag treten morgen in Kraft Der Deutsche Bundestag hat heute einen Sicherstellungszuschlag beschlossen, der die Haft­pflichtkosten für Hebammen abfedern soll, die eine geringe Anzahl von Geburten im Jahr betreuen. Die Regelungen treten bereits morgen in Kraft. Ziel ist, die flächendeckende Versorgung mit Hebammenhilfe einschließlich der freien Wahl des Geburtsortes zu gewährleisten. Die Kosten für die berufliche Haft­pflicht für Hebammen sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen und bei anhaltend niedriger Vergütung für viele Hebammen nicht mehr bezahlbar. Die Regelungen möchten hier einen Ausgleich schaffen, damit nicht weitere Hebammen bei den ab 1. Juli 2014 anstehenden Prämienerhöhungen den Beruf aufgeben.

>>Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung des Deutschen Hebammenverband e.V.


05.05.2014

Plattform "Meine Geburt: natürlich - sicher" online gegangen

Heute ist die Plattform "Meine Geburt: natürlich - sicher" online gegangen.
Ziel der Plattform ist es allen Frauen und Familien eine selbstbestimmte, 
natürliche und sichere Geburt zu ermöglichen; also eine Schwangerschaft, eine 
Geburt und eine Zeit nach der Geburt, bei der die Hebammen federführend sind.
Registrieren und mitmachen lohnt sich - damit alle Frauen selbstbestimmt, 
natürlich und sicher gebären können – jetzt und in Zukunft!
www.meineGeburt-natuerlich-sicher.de


22.04.2014

Postkartenaktion

     

11.04.2014

Haft­pflichtversicherung für Hebammen für ein weiteres Jahr

Nach Angaben des Ver­sicherungs­maklers Securon haben sich heute Nacht verschiedene Versicherer bereit erklärt, den fehlenden Anteil der Nürnberger Versicherung von 20 % im Versicherungs-Konsortium bis 2016 zu übernehmen. Das heißt: Auch im Jahr 2015 wird der Deutsche Hebammenverband eine Gruppenhaftpflichtversicherung für Hebammen anbieten können.

Aber dieses Angebot gilt zunächst nur für ein weiteres Jahr und ist zudem mit einer Prämiensteigerung um weitere 20 % verbunden. Dass damit der drohende Komplettausfall der Haft­pflichtversicherungsmöglichkeit für Hebammen nur um ein Jahr verschoben ist, bestätigt die Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes, Martina Klenk: „Das ist nicht die Lösung für die freiberuflich tätigen Hebammen, sondern Stückwerk und bedeutet für die Hebammen ein Sterben auf Raten. Ein weiterer Anstieg der Versicherungsprämien ist für freiberuflich tätige Hebammen nicht mehr zu verkraften und wird definitiv zum Zusammenbrechen der geburtshilflichen Versorgung, und zwar auch in den Kliniken in weiten Teilen Deutschlands führen.“

Daher sei die Politik gefordert - so Klenk: „Um die Prämienspirale zu stoppen, fordern wir nach wie vor eine politische Lösung. Wir brauchen einen öffentlich finanzierten Haftungsfonds, aus dem die Schäden über einer bestimmten Deckungs­summe bezahlt werden. Außerdem müssen die Regressforderungen der Kranken- und Rentenversicherungen an die Hebammen gedeckelt werden“.

Erfahren Sie mehr dazu in der Pressemitteilung des Deutschen Hebammenverbands.
Pressekontakt in Berlin: Susanna Rinne-Wolf Tel. 0171 8225599

Die Pressemitteilung des Deutschen Hebammenverbandes dazu finden sie >>hier


09.04.2014

Bislang keine Einigung um Haft­pflichtausgleich durch die Krankenkassen

Wie der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, wollen die Krankenkassen 
die Erhöhung der Haft­pflichtprämien ausgleichen. In dem Artikel ist von 6,5 
Millionen Euro die Rede. Leider liegt dem Deutschen Hebammenverband ein 
derartiges Angebot nicht vor. "Die uns gebotene Summe liegt um ein Vielfaches 
darunter", sagt Martina Klenk, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes.
Nach dem Spiegel-Artikel hat der DHV nachgefragt, ob denn das Angebot erhöht 
worden sei. Nein, hieß es vom GKV-Spitzenverband. Man könne weiterhin über die 
niedrigere Summe verhandeln. "Das derzeitige Angebot des GKV-Spitzenverbandes 
ist weiterhin nicht akzeptabel", sagt Martina Klenk. "Wenn hier nichts passiert, 
werden wir es nicht annehmen können. Denn für einen großen Teil der Kolleginnen 
würde es das Aus bedeuten."Zum 1. Juli 2014 erhöhen sich die Haft­pflichtprämien für die Hebammen des 
Deutschen Hebammenverbandes um 20 Prozent. Für die in der Geburtshilfe tätigen 
freiberuflichen Hebammen bedeutet das eine jährliche Versicherungssumme von 5090 
Euro. Der Deutsche Hebammenverband hat mit seiner Petition im Jahr 2010 
erreicht, dass die Krankenkassen diese Haft­pflichtsteigerungen seit 2012 
ausgleichen muss. "Das geschieht jedoch nur völlig unzureichend", sagt Martina 
Klenk. "Außerdem haben wir damit das Problem immer weiter steigender Prämien 
nicht gelöst. Ab 2015 haben wir zudem immer noch keinen Versicherer, der das 
Haftungsrisiko für die Hebammen übernehmen will."


03.04.2014

Demonstration für den Erhalt der Hebammenhilfe

Am Samstag den 12.4.2014 um 15 Uhr findet in Berlin eine Demonstration am Bundeskanzleramt, Willy-Brandt-Straße 1 statt. Veranstalter ist "HebammenUnterstützung", eine Elterninitiative, die seit der Pressemeldung über den Verlust der Haft­pflichtversicherung für Hebammen für den Erhalt und das Wohlergehen von Hebammen kämpft und ihnen Unterstützung bieten.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.hebammenunterstuetzung.de

 

 


05.02.2014

Berliner Demo am 24. Februar 2014

Herzlichen Dank an alle Eltern, Kinder, UnterstützerInnen und Kolleginnen, die am 24.2.2014 bei der Demo in Berlin waren! So viel Unterstützung macht Mut und gibt Kraft!


22.02.2014

"HebammenUnterstützung" - Es muss sich endlich etwas tun!

Die Facebook-Gruppe "HebammenUnterstützung" nutzt Online-Kanäle, um Aktionen zu
planen und zu koordinieren. Jetzt folgen die ersten "Offline"-Aktionen. Schon am
Montag, 24.Februar 2014 soll sich etwas bei uns in Berlin und in Bonn tun, am
Dienstag ist Düsseldorf im Visier.

Das Ziel der Initiative: Es muss sich endlich etwas tun! Frauen, Eltern,
Großeltern setzen sich auf vielfältige Weise für die Hebammen ein - und dafür,
dass sie selbst auch in Zukunft noch entscheiden können, wo und mit wem sie ihr
Kind auf die Welt bringen.

Jetzt hat „HebammenUnterstützung“ geschrieben: „Wir bringen den Protest auf die
Straße. Seid mit dabei bei unseren ErMahnwachen und kommt zahlreich am
Montag, 24.Februar 2014
Wo: Bundesministerium für Gesundheit, Friedrichstraße 108, 10117 Berlin
Wann: 17 Uhr“

Wir werden auf jeden Fall mit dabei sein und freuen uns über alle Kolleginnen,
Familien und UnterstützerInnen, die auch mitmachen!


3.02.2014

Gemeinsame Pressemitteilung DHV BFHD Ausstieg Nürnberger Versicherung

Versicherungsmarkt für Hebammen bricht zusammen -
Berufsstand bedroht Hebammenverbände fordern gemeinsam: endlich politische Lösung der Haft­pflichtproblematik


Ab dem Sommer 2015 haben freiberuflich tätige Hebammen in Deutschland keine Haft­pflichtversicherung mehr. Dies bedeutet das Aus für die Versorgung der Bevölkerung mit freiberuflichen Hebammenleistungen, insbesondere mit Geburtshilfe. Die Nürnberger Versicherung steigt zum 1. Juli 2015 aus den beiden letzten verbliebenen Versicherungskonsortien für Hebammen  aus. Sowohl beim Deutschen Hebammenverband (DHV) als auch beim Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands (BfHD) ist offen, wer die Hebammen dann noch versichert. Zahlreiche Anfragen bei alternativen Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men im In- und Ausland blieben bisher erfolglos.

>> Hier der Download der gesamten Pressemitteilung.

Kontakt und weitere Informationen: 
Deutscher Hebammenverband e.V.
Pressestelle
Telefon: 030/89390802
E-Mail: presse@hebammenverband.de

Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V.
Frau Ruth Pinno
1. Vorsitzende des BfHD
Telefon: 0157 56529094
E-Mail: ruth.pinno@bfhd.de


18.11.2013

Pressemitteilung 18.11.2013 des Deutschen Hebammenverbandes: Erhöhung Haft­pflichtversicherung

 

Zum 1. Juli 2014 werden die Haft­pflichtprämien für Hebammen erneut um rund 20 Prozent steigen. Das teilte der Ver­sicherungs­makler Securon dem Deutschen Hebammenverband heute mit. In der Geburtshilfe tätige freiberufliche Hebammen müssen dann über 5000 Euro im Jahr für ihre Versicherung bezahlen. Noch mehr Hebammen werden sich so ihre originären Tätigkeiten nicht mehr leisten können. Die Politik und Krankenkassen müssen endlich handeln.

„Schon jetzt finden viele Frauen nur schwer eine Hebamme für die Geburt oder das Wochenbett. Die Kolleginnen müssen viele Schwangere abweisen. Diese Situation wird sich mit der Haft­pflichterhöhung im nächsten Jahr nochmals verschärfen“, sagt Martina Klenk, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes. Die Prämien haben sich in den letzten zehn Jahren bereits verzehnfacht – bei einer weiterhin niedrigen Vergütung. Weitere Steigerungen sind bereits für 2015 angekündigt.

Der Grund liegt nicht an einer Zunahme teurer Behandlungsfälle, sondern an steigenden Regressforderungen der Sozialversicherungsträger und an einer höheren Klagebereitschaft betroffener Eltern. Dem Deutschen Hebammenverband liegt nur noch das Angebot eines einzigen Versicherungskonsortiums vor, das bereit ist, das Risiko für diese möglichen hohen Schadenssummen zu übernehmen.

„Hier sind jetzt dringend gesetzgeberische Lösungen aus der Politik gefragt“, sagt Martina Klenk. „Unsere Vorschläge liegen auf dem Tisch. Denkbar wäre zum Beispiel ein staatlich finanzierter Haftungsfonds, der die Kosten über einer bestimmten Haftungsobergrenze übernimmt. Außerdem brauchen wir unbedingt eine Regressdeckelung für die Forderungen der Sozialversicherungsträger. Ansonsten bleiben wir bei der absurden Situation, dass die Kranken- und Rentenkassen immer mehr Geld von den Hebammen zurückfordern und damit die Prämien in die Höhe treiben, gleichzeitig jedoch auch in der Verantwortung stehen, die steigenden Haft­pflichtprämien auszugleichen.“

 

Weitere Infos bei Susanna Rinne-Wolf
1. Vorsitzende des Berliner Hebammenverbandes unter:

Mobil: 0171/ 822 55 99

mail@berliner-hebammenverband.de

 


 

08.11.2013

Übergabe der Petition zur Sicherung der Hebammenhilfe

Eindrücke von der Übergabe der Petition zur Aufnahme in den Koalitionsvertrag 
und der Aktion "Geburtshilfe am Boden" am 8. November 2013.

 


03.05.2013

Internationaler Hebammentag: Berliner Hebammenverband fordert 1:1-Betreuung bei Klinikgeburten

Pressemitteilung 03.05.2013

„Die Welt braucht Hebammen, heute mehr denn je“ lautet das Motto des diesjährigen Internationalen Hebammentages am 5.Mai 2013. Dieses Motto ist in Deutschland ebenso aktuell, wie in allen anderen Ländern der Welt.
Jährlich werden in Berlin mehr als 35.000 Kinder geboren. Mit 96% findet der Großteil der Geburten im Krankenhaus statt, wo sie in den meisten Fällen von angestellten Hebammen betreut werden.

„Eine Geburt verläuft in der Regel dann optimal, wenn die Bedingungen dafür stimmen“, sagt die Vorsitzende des Berliner Hebammenverbandes Susanna Rinne-Wolf. „Deshalb fordern wir eine 1:1-Betreuung jeder Schwangeren durch eine Hebamme während der ganzen Geburt. Internationale Studien zeigen, dass die Hebammen geleitete Geburt die sicherste Variante für Mutter und Kind ist.“

>> Lesen Sie mehr

 

 


04.03.2013

Vorstellung des Berichtes zum Berliner Geburtsgeschehen in Berlin - Pressemitteilung des Berliner Hebammenverbandes

In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Ersten Vorsitzenden des Berliner
Hebammenverbandes Susanna Rinne-Wolf und Prof. Dr. Abou Dakn vom St. Joseph Krankenhaus stellte Gesundheitssenator Mario Czaja heute den Bericht zum Geburtsgeschehen 2011 in Berlin vor.

Insgesamt wurden im Jahr 2011 36.315 Kinder in Berlin geboren. 4 % aller Entbindungen fanden außerhalb der Kliniken statt, fast jede 5. außerklinische Entbindung war eine Hausgeburt. „Wir sind besonders stolz darauf, dass die geburtshilfliche Landschaft Berlins eine der vielfältigsten Deutschlands ist! Berlin war schon immer Vorreiter und Hochburg der außerklinischen Geburtshilfe und bleibt es auch weiterhin," sagte Susanna Rinne-Wolf, Vorsitzende des Berliner Hebammenverbandes. „Dies ist nur auf Grund des großen, persönlichen Engagements der Kolleginnen möglich, besonders da sich die Arbeitssituation der freiberuflich tätigen Kolleginnen in den letzten Jahren immer mehr zugespitzt hat und erschwert worden ist. Und trotzdem erhalten die Kolleginnen die Wahlfreiheit für die Familien in größtmöglichem Maße aufrecht!“

Mit 96% finden die meisten Geburten jedoch im Krankenhaus statt, wo sie in den meisten Fällen von angestellten Hebammen betreut werden. Die Arbeitssituation der Hebammen in den Kreißsälen ist oft sehr angespannt: Meist betreuen sie 3-6 Frauen gleichzeitig und müssen zusätzlich noch tätigkeitsfremde Arbeiten, wie die Betreuung der gynäkologischen Ambulanz, die Anmeldung und Schwangerensprechstunden zusätzlich erledigen. „Die Kolleginnen in den Kreißsälen leisten bewundernswerte Arbeit unter extrem herausfordernden Bedingungen!“, so Rinne-Wolf. „Das ist auch daran sichtbar, dass die Kaiserschnittrate in Berlin unter dem Bundesdurchschnitt liegt.“

Auch die Zahl der durch Hebammen betreuten Schwangeren und Wöchnerinnen ist kontinuierlich gestiegen. Trotzdem steht nicht allen Familien Betreuung im gewünschten Umfang zur Verfügung. Das „Gutachten zur Versorgungs- und Vergütungssituation in der außerklinischen Hebammenhilfe“ des Bundesministeriums für Gesundheit ergab im vergangenen Jahr, dass 70% der Hebammen in der Wochenbettbetreuung mehr Anfragen als Kapazitäten haben. „Das deckt sich mit unserem Eindruck von der Situation hier in Berlin,“ bestätigte Susanna Rinne-Wolf.

Der Zentrale Hebammenruf e.V. ist ein Verein, der sich aus Mitgliedsbeiträgen der hier registrierten Hebammen finanziert und - neben der Beratung der Frauen - das Ziel hat auch noch kurzfristig Betreuung zu vermitteln. Zwar gelingt das monatlich bei ca. 130 Frauen - allerdings sind im Schnitt trotzdem ca. 25 Frauen pro Monat nicht vermittelbar.  Susanna Rinne-Wolf forderte deshalb: „Hier wün­schen wir uns sehr das Engagement der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, um allen Frauen, die Hebammenbetreuung in Anspruch nehmen möchten, dies auch zu ermöglichen!“


01.02.2013

Vergütungsverhandlung durch Schiedsspruch beendet - Gemeinsame Pressemitteilung des DHV, des BfHD und des Netzwerkes der Geburtshäuser 1.2.2013

Logo Deutscher Hebammenverband e.V.        Logo Netzwerk der Geburtshäuser              Logo Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V.

Nach insgesamt drei zähen und zermürbenden Verhandlungstagen hat die Schiedsstelle unter Vorsitz von Frau Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin die Hebammenvergütung für die nächsten zwei Jahre durch Schiedsspruch festgelegt. Zwischen den Hebammenverbänden und dem GKV-SV konnte keine Einigung erzielt werden.

Die nun mit den Stimmen der Vertreter der Kassen und der Unparteiischen beschlossene lineare Erhöhung von 12 Prozent liegt weit unter den Forderungen der Hebammenverbände und wurde von diesen als nicht ausreichend abgelehnt. Die Erhöhung der Vergütungspositionen für die Wochenbettbetreuung um 15 Prozent liegt ebenfalls deutlich unter dem erforderlichen Niveau. Trotz der Ablehnung durch die Hebammenverbände ist dieser Schiedsspruch jetzt verbindlich für die nächsten zwei Jahre und gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2013. Eine weitere Erhöhung um fünf Prozent wurde festgelegt, wenn die Verhandlungen über  angestrebte Vertragsänderungen abgeschlossen sind. Diese sind durch die  Überführung   von der gesetzlichen Definition der Hebammenhilfe aus Reichsversicherungsordnung (RVO) in das SGB 5 notwendig geworden. Die Vertragsanpassungen sollen bis zum 1. Januar 2015 abgeschlossen sein.

Die Hebammenverbände hatten zur Untermauerung ihrer Vergütungsansprüche umfangreiche Kalkulationen vorgelegt und ihre Berechnungen auch auf Grundlage der IGES-Studie vorgenommen. Umso enttäuschter zeigten sich die Hebammenverbände, dass diesen vom BMG in Auftrag gegebenen ermittelten Daten keine Relevanz zugesprochen wurde.

DHV                                     Netzwerk der Geburtshäuser           BfHD
Martina Klenk,                       Ruth Sichermann,                              Susanne Schäfer,            
Präsidentin                            Vorsitzende                                        1. Vorsitzende
Katharina Jeschke,                                                                           Reinhild Bohlmann,
Beirätin                                                                                             2. Vorsitzende

Kontakt und weitere Informationen: 
Katharina Jeschke
Deutscher Hebammenverband e.V.
Beirätin für den freiberuflichen Bereich
Telefon: 0173-8178036?E-Mail:  jeschke@hebammenverband.de


31.01.2013

Der Petitionsausschuss kreißte und gebar eine Maus - Pressemitteilung des Deutschen Hebammenverbandes

30.1.2013

Der Deutsche Hebammenverband zeigt sich enttäuscht über das Ergebnis der fast dreijährigen Beratung des Petitionsausschusses zur wohnortnahen Hebammenversorgung. Am Mittwoch Morgen wurde der Bundesregierung die Empfehlung übermittelt, dass sich das Bundesgesundheits- und das Bundesfinanzministerium mit der Frage der Haft­pflichtregelungen insbesondere für freiberuflich tätige Hebammen beschäftigen sollen.

„Die Ministerien sollen lediglich das Thema Haft­pflicht in ihre Agenda nehmen. Zu unserer Forderung nach einer Datenerhebung über den Bedarf an Hebammen haben sich Ausschussmitglieder ebenso wenig positioniert wie zu der Frage, wie die wohnortnahe Versorgung mit Hebammen sichergestellt werden kann“, sagt Martina Klenk, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes. „Noch immer warten die Hebammen auf eine angemessene Vergütung. Heute und morgen tagt die Schiedsstelle. Dort muss es endlich einen Durchbruch geben, der unseren Kolleginnen wieder eine berufliche Perspektive verschafft und dafür sorgt, dass ihre verantwortungsvolle Arbeit entsprechend honoriert wird.“

Mit der öffentlichen Petition im Juni 2010 sind erstmals die vielfältigen Versäumnisse der Politik in der Ausgestaltung der Hebammenarbeit in die breite Öffentlichkeit getragen worden. Innerhalb kürzester Zeit hatten rund 105.000 Menschen die E-Petition online unterschrieben. Zusätzlich gingen tausende Eingaben auf dem Postweg ein. Damit gehört die Hebammen-Petition zu den erfolgreichsten in letzten Jahren – ohne dass sich hieraus bislang ausreichende Verbesserungen für die Hebammen ergeben hätten.

In den vergangenen beiden Jahren haben bereits ca. 15% der freiberuflich tätigen Hebammen wegen steigender Haft­pflichtprämien und stagnierender Gebühren für ihre Leistungen die Geburtshilfe aufgegeben. Im Juli 2012 hatten sich Krankenkassen zwar auf eine Kompensation der Versicherungsbeiträge für Geburtshilfe und Wochenbettbetreuung geeinigt und die Kassen übernahmen einmalig die Steigerungen der Haft­pflichtprämien. Dadurch erhalten die Hebammen aber für ihre Arbeit keinen Cent mehr. Außerdem stehen 2014 bereits weitere Prämienerhöhungen ins Haus. Gleichzeitig beklagen sich immer mehr Frauen, dass sie keine Hebamme mehr finden, die sie vor Ort während der Schwangerschaft, Geburt und im Wochenbett betreuen.


21.01.2013

Betriebskostenpauschale: Einigung mit dem Rücken zur Wand

Im Schiedsstellentermin vom 13.12.2012 sind Hebammenverbände und dem Spitzenverband der gesetzlichen Kranken­ver­si­che­rung (GKV) zu einer Entscheidung gekommen. So beläuft sich die Betriebskostenpauschale ab 2013 für die vollendete Geburt auf 707,00 Euro.

Trotzdem sich die Schiedsstelle im Juni 2012 auf die Seite der Hebammen gestellt hatte, haben aktuell erneut heftige Debatten und ein regelrechtes Feilschen den Verhandlungsablauf gekennzeichnet. In der Folge wurden Entscheidungen erzielt, die von Seiten der Hebammen nur akzeptiert wurden, um gravierend schlechtere Ergebnisse zu vermeiden. Gewinner der außerdem beschlossenen Vergütungen sind im wesentlichen jene von Hebammen geleiteten Einrichtungen (HgE), die erfolgreiches Qualitätsmanagement betreiben.

Es bleibt dabei: So können keine Verhandlungen auf Augenhöhe geführt und keine rückhaltlos zufrieden stellenden Resultate erzielt werden. Mit dieser Art der Verhandlungsführung der Krankenkassen geraten die Hebammen ins Hintertreffen.

Susanna Rinne-Wolf
Berliner Hebammenverband


21.01.2013

Hebammen: Vergütungserhöhung verschleppt - Pressemeldung der Hebammenverbände

Krankenkassen verfolgen weiterhin Taktik der Verschleppung
von Vergütungserhöhungen für Hebammen - 12.12.2012

Am heutigen Tag hat die Schiedsstelle zur Erhöhung der Hebammenvergütung beraten. Aufgrund eines Antrages der Krankenkassen wurde die Schiedsstelle auf Ende Januar vertagt. Denn es war ihnen angeblich nicht möglich, den von den Hebammenverbänden nachgewiesenen Vergütungsanspruch zu prüfen. Damit konnten sie sich nach eigenen Angaben nicht adäquat auf die Schiedsstellensitzung vorbereiten. Der Beschluss wurde trotz der Gegenstimmen der Hebammenverbände gefasst.

„Seit August liegen die Unterlagen den Schiedsstellenmitgliedern vor. Es ist uns völlig unverständlich, dass die Zeit zu einer Überprüfung nicht reichen soll. Noch unfassbarer ist allerdings, dass die Krankenkassen bis heute nicht in der Lage waren, eigene Berechnungen zu präsentieren, die nicht auf Mutmaßungen beruhen“, konstatiert Martina Klenk, die Präsidentin des Deutschen Hebammenverbands. „Die Geduld der Hebammen wird hierdurch abermals auf eine unerträgliche Probe gestellt“, sagt Susanne Schäfer, 1. Vorsitzende des Bundes der freiberuflichen Hebammen Deutschlands. „Wir hätten den Kolleginnen gerne mehr Planungssicherheit für das kommende Jahr ermöglicht.“

Erneut wurden die von den Hebammenverbänden nachgewiesenen finanziellen Belastungen, so wie auch die Ergebnisse, der vom BMG in Auftrag gegebenen IGES-Studie, von den Krankenkassen angezweifelt. „Es bleibt zu hoffen“, so die 1. Vorsitzende des Netzwerkes der Geburtshäuser, Ruth Sichermann, „dass die Krankenkassen wenigstens bis zum kommenden Termin die Unterlagen lesen können und endlich eine für die Hebammen auskömmliche Vergütung erreicht werden kann“.

Martina Klenk
Präsidentin Deutscher Hebammenverband

Susanne Schäfer
1. Vorsitzende des Bundes freiberuflicher Hebammen Deutschlands

Ruth Sichermann
1. Vorsitzende des Netzwerkes der Geburtshäuser

Dr. Edith Wolber
Pressesprecherin des Deutschen Hebammenverbandes e.V.
Bergstraße 3 / 74909 Meckesheim 
Mail: wolber@hebammenverband.de
Tel: 06226/429400
www.hebammenverband.de


21.01.2013

Neues Patientenrechtegesetz übergeht Bedürfnisse der werdenden Eltern - Presseerklärung des Deutschen Hebammenverbandes

29.11.2012

Heute Abend hat der Deutsche Bundestag ein neues Patientenrechtegesetz verabschiedet.
Es bündelt die bislang in verschiedenen Gesetzen verankerten Ansprüche der Patientinnen und Patienten. Der Deutsche Hebammenverband (DHV) begrüßt generell eine Stärkung der Patientrechte, warnt aber davor, die Vorgänge um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett mit medizinischen Behandlungen gleichzusetzen, die planbar und festgelegt sind.

>> Lesen Sie hier die komplette Pressemitteilung

 Kontakt und weitere Informationen:

Katharina Jeschke
Beirätin für den freiberuflichen Bereich
Deutscher Hebammenverband e.V.
Telefon: 0173-8178036
Mail: jeschke@hebammenverband.de


21.01.2013

28.11.2012: Hebammen sind die Fachfrauen für die Wochenbettbetreuung!

Liebe Mütter,

Sie und Ihr Kind stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir möchten unsere Tätigkeit gerade auch in der wichtigen Zeit der Wochenbettbetreuung an Ihren Bedürfnissen ausrichten. Aus diesem Grund führen wir zurzeit eine bundesweite Befragung durch.

Wir möchten wissen, womit wir Ihnen besonders helfen konnten, und ob die Zeit, die die Krankenkassen für Hebammenhilfe zur Verfügung stellen, Ihren Bedürfnissen entspricht. Auch wenn Sie keine Hebamme zur Wochenbettbetreuung gefunden oder benötigt haben, wäre es schön, wenn Sie sich an der Umfrage beteiligen könnten, denn es gibt bislang kein Datenmaterial über die Anzahl der Frauen, die keine Hebammenhilfe in Anspruch genommen haben. Auch die Gründe hierfür sind unbekannt.

Für die Umfrage benötigen Sie nur wenige Minuten. Sie ist über die Homepage des Deutschen Hebammenverbandes zu erreichen: www.hebammenverband.de

Die Ergebnisse sollen in den Medien veröffentlicht werden und dazu beitragen, die Hebammenarbeit als wichtigen Bestandteil der Versorgung von Frauen und Neugeborenen zu erhalten und weiterzuentwickeln. Dazu brauchen wir Ihre Anregungen und Erfahrungen.

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit dafür nehmen!


21.01.2013

24.08.2012: Hebammenmangel in Berlin

Liebe Schwangere, liebe werdende Eltern,

sind auch Sie Leidtragende des immer größer werdenden Hebammenmangels?

Hatten auch Sie große Schwierigkeiten, eine Hebamme für die Geburts- und Wochenbettbetreuung zu finden oder müssen Sie sogar ohne Hebamme auskommen?

Der Gesetzgeber sieht vor, dass jede Schwangere ein Recht auf die Wahl ihrer Geburtsbegleitung und ihres Geburtsortes sowie einen Anspruch auf Hebammenhilfe in Schwangerschaft und Wochenbett hat. Wenn für Sie dieses Recht nur auf dem Papier gültig ist, sie davon aber keinen Gebrauch machen können, da es nicht genug Hebammen gibt, wenden Sie sich mit Ihrer Forderung bitte an den Gesundheitsminister Herrn Bahr und direkt an Ihre Krankenkasse.

Nur durch Ihre Mithilfe kann sich politisch etwas bewegen, um die Versorgung aller Frauen mit Hebammenhilfe in Zukunft auch umsetzbar zu machen.

Hier finden Sie Musterbriefe an den Gesundheitsminister und an die gesetzlichen Krankenkassen:

>> Brief an den Gesundheitsminister

>> Brief an den GKV-Spitzenverband

>> Brief an die Krankenkasse


21.01.2013

29./30.06.2012: Erklärung des nationalen Netzwerkes für Frauen und Gesundheit

Die Teilnehmerinnen des Halbjahrestreffens des Nationalen Netzwerks Frauen und Gesundheit
in Berlin am 29. und 30.06.2012 appellieren an den Bundesgesundheitsminister und den GKV-Spitzenverband Bund,  das Recht von Schwangeren, Gebärenden und Müttern auf eine Versorgung durch Hebammen zu stützen und nicht zu behindern!

>> Lesen Sie hier die komplette Erklärung des Netzwerkes


21.01.2013

28.04.2012: Berliner Hebammenverband - jetzt auch auf Facebook!

Aktuelle Informationen zu den Aktionen des Hebammenprotests finden Sie ab sofort auch auf Facebook. Wir hoffen auf Ihre zahlreiche Unterstützung!

>> hier gelangen Sie direkt zu unserer Facebook-Seite


21.01.2013

Stillaufkleber - stillfreundliche Orte für Mütter in Berlin

Stillaufkleber
Seit 2011 gibt es diesen Stillaufkleber. Angebracht an einem Schaufenster, einer Tür oder ähnlichem signalisiert er den Müttern, dass dieser Ort z.B. ein stillfreundliches Café ist.

Ziel ist es, den Stillaufkleber in Berlin weiter zu verbreiten und bekannt zu machen. Bitte informieren Sie sich weiter durch den folgenden Informationsbrief von der Berliner Stillbeauftragten Corinna Lenné oder unter www.stillaufkleber.de.

>> hier Informationsbrief downloaden


 
Schließen
loading

Video wird geladen...